Haarausfall bei Frauen

Die am häufigsten bei Frauen beobachtete Form von Haarausfall ist wie bei den Männern die androgenetische Alopezie, also der erblich bedingte Haarausfall. Er tritt in Form von vorwiegend auf der Ober- und Vorderseite des Kopfes lichter werdendem Haar auf. Der Haarausfall bei Frauen wird anhand des Ludwig-Schemas in verschiedene Stadien eingeteilt.

Im Falle der androgenetischen Alopezie bei Frauen produziert die Wurzel nach dem Ausfallen eines Haars ein neues, kürzeres Haar. Mit der Zeit bildet sich so ein unsichtbarer „Pfirsichflaum“. Genetisch gesehen kann die Veranlagung zu einer Glatze von beiden Elternteilen vererbt werden.

Androgenetische Alopezie bei Frauen zeichnet sich dadurch aus, dass das Haar oft ausschliesslich auf dem Oberkopf lichter wird, während der Haaransatz über der Stirn erhalten bleibt. Der erblich bedingte Haarausfall bei Frauen setzt in der Regel während der Menopause ein. Treten die Symptome vor der Menopause auf, kann dies ein Hinweis auf eine Hormonstörung sein. In einem solchen Fall – insbesondere, wenn die Patientin eine aussergewöhnlich starke Gesichts- oder Körperbehaarung aufweist oder an Akne leidet – ist eine endokrinologische Untersuchung zur Ermittlung der Ursache des Haarausfalls empfehlenswert.

Viele Frauen wissen nicht, dass Haarausfall auch nach einer Schwangerschaft oder im Zusammenhang mit gewissen Antibabypillen auftreten kann. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei Haarausfall auch den Frauenarzt zu informieren.

Die Behandlung von Haarausfall bei Frauen beginnt häufig mit Medikamenten. Bei schwerwiegendem und permanentem Haarausfall ist eine Haartransplantation aber oft die einzige Möglichkeit, um den Haarverlust wettzumachen.

 

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