Haarausfall bei Männern

Erblich bedingte Kahlheit oder androgenetische Alopezie ist die häufigste Form des permanenten Haarausfalls bei Männern und hängt mit den Genen und männlichen Geschlechtshormonen zusammen.

Das typische Muster von Glatzen bei Männern beginnt beim Haaransatz. Dieser wandert allmählich nach hinten („Geheimratsecken“) und wird M-förmig. Mit der Zeit wird das Haar dünner, kürzer und lichter. Es bildet einen U-förmigen (bzw. hufeisenförmigen) Haarkranz entlang der Seite des Kopfes (eine sogenannte „Tonsur“ oder „Mönchsglatze“).

Androgenetische Alopezie bei Männern wird anhand des Norwood-Hamilton-Schemas in verschiedene Kahlheitsstadien unterteilt. So ermöglicht diese Skala eine Klassifizierung der fortgeschrittenen Glatzenbildung.

Das Schrumpfen von Haarfollikeln wird durch Dihydrotestosteron (DHT), ein Abbauprodukt von Testosteron, hervorgerufen. Patienten, die an erblich bedingtem Haarausfall leiden, sind oft empfindlicher gegenüber DHT oder weisen in seltenen Fällen einen erhöhten DHT-Spiegel auf. Das Haar am Hinterkopf sowie die Körperbehaarung reagiert weniger stark auf DHT, weshalb diese Haare sich nicht verändern.

Die Behandlung von erblich bedingter Kahlheit bei Männern setzt sich oft aus medikamentöser Behandlung und Haartransplantation zusammen.

 

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